Erkundungen
im europäischen
Haus
2003 - 2004

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Arbeitsgruppe "Nachbarschaft"

Musgana Tesfamariam und Krystian Krolik

Das wichtigste an ihrer Arbeit ist für Krystian Krolik und Musgana Tesfamariam, dass sich die Teilnehmer in der Gruppe wohlfühlen und sich einbringen können. "Der Weg ist das Ziel!", sagt Musgana, "Mir ist das Ergebnis dabei nicht ganz so wichtig. Es soll einfach ein Dialog zwischen den Leuten entstehen." Der ist mächtig im Gange während der Arbeit. Überall im Raum sitzen kleine Gruppen und versuchen sich über die Grenzen Europas zu einigen.

Dazwischen die beiden Teamer. Eher unauffällig schleichen sie sich durch die Reihen, fragen und helfen, wo Probleme auftreten. Stille Beobachter - immer auf dem Posten. Musgana und Krystian kennen sich schon etwas länger. Beide haben eine Schulung zum Teamer beim CAP in München gemacht, Musgana vor ungefähr anderthalb Jahren, Krystian vor drei Jahren. Beide haben bereits Erfahrungen bei der Begleitung von Jugendparlamenten und Planspielen gesammelt. "Das hier", erklärt Musgana, " ist aber schon eine besondere Herausforderung, weil es einfach nicht so viele Vorgaben gibt, wie beispielsweise bei den Planspielen, wo jeder eine bestimmte Identität aufgedrückt bekommt. Hier ist jeder er selbst und wir wissen vorher nicht, wohin die Debatte führt."

Auf die Herausforderung haben sie sich gut vorbereitet, viel zum Thema recherchiert und gelesen. Einen Monat vor Beginn des Europakonvents haben sie sich mit den anderen Teamern zu einem Vorbereitungswochenende in München getroffen und den Ablauf und die Ideen für ihre Arbeit besprochen. Wichtig war dabei für beide, dass sie die Gruppe vor allem begleiten, nicht aber beeinflussen wollen - und daran halten sie sich. Im Mittelpunkt steht die Gruppe." Es ist, als ob sich alle schon ewig kennen. Wir waren überrascht. Man kann wirklich gut arbeiten." Krystian ist zufrieden.

Auf die Frage, was er sich in Bezug auf die Ergebnisse der Gruppe und des Europakonvents junger Bürgerinnen und Bürger wünschen, antwortet er. "Ich fände es schon schön, wenn unsere Arbeit etwas bewirkt." Musgana ergänzt: " Es soll kein Papier für die Schublade werden, bei dem die Teilnehmer das Gefühl haben, sie werden nicht ernst genommen und das die fünf Tage sinnlos gewesen seien. Das wäre wohl das Schlimmste, das passieren könnte."

 

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Letzte Aktualisierung: 24.05.2005
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