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Sonntag, 6. April 2003

Das Generator - Leben im Weltraum

Generator
...ganz schön spacig...

Sieht "spacig" aus, sagt Florian und starrt auf die Neonröhren im Eingangsbereich des Generator. Das grelle Licht bricht sich in den Stahlkonstruktionen an Wänden und Boden und blendet die Augen. "Irgendwie wie in Star Trek", sagt er. Mateusz berichtigt ihn: "Das ist nicht Star Trek, sondern wie in Alien". Vergleichbares Neonlicht hatte er bereits gesehen, als Ripley im zweiten Teil der Serie Monster auf einer Raumstation jagte." Das Generator in Berlin erinnert Viele mehr an ein Raumschiff, als ein Jugendgästehaus.

Leben im Weltraum spielt sich in Zimmern ab, die gerade einmal 20 Zentimeter Platz zwischen den Betten lassen; zwischen Wänden, die so dünn sind, dass man sie mit einem Finger eindrücken kann und in Bädern, deren Klos, Duschen und Waschbecken aus einem Guss Plastik geformt wurden. Weltraummüsli kommt aus einem Spender, der in der "Fuelstation" untergebracht ist und die Bar bietet außerweltliche Cocktails bis 21 Uhr zu Happy Hour-Preisen an.

Von Aliens will Sabine an der Rezeption des Generator nichts wissen. Die Dekoration sei jugendgerecht im "funky design" entworfen. "Nur das blauen Licht im Aufzug lässt einen wie eine Wasserleiche aussehen", gesteht sie ein. "Wir werden das ändern."
Anderthalb Jahre dauerte die Renovierung des ehemaligen Plattenbaus im Ostteil Berlins. Eröffnung war im November. Vorbild des Generator ist ein Londoner Gästehaus, das bereits acht Jahre existiert. In ganz Europa sollen weitere "independent hostels" dieser Art entstehen.

Andre Tauber

Letzte Aktualisierung: 24.05.2005
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