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Montag, 7. April 2003

Eindrücke vom Tagungsort: Das Paul-Löbe-Haus


Tagungsort der Arbeitsgruppen: das Paul-Löbe-Haus.

Direkt gegenüber dem Reichstag, im Schatten der wehenden Flaggen, bemühen sich 108 junge Europäer, die scharfen Kontrollen zu überwinden.

Nach dem Durchleuchten der Taschen und Leibesvisitationen folgt der Eintritt in eine beeindruckende Halle, besser gesagt in ein Kunstwerk.

Die Decken des Gebäudes sind mit neonfarbenen Leuchten in blau, gelb, rot und grün verziert. Alle Farben ergaben für uns einen Sinn, nur warum hatte der Künstler blau gewählt? Sollen das die neue Farbe der CDU/CSU werden oder etwa einer neuen Partei? Im weitläufigen Foyer angekommen, bestaunten wir die sieben Stockwerke aus Beton und Glas.

An schöner Aussicht und Luxus, ist dieser unterirdisch mit dem Reichstag verbundene "Raum der Politik" kaum zu überbieten. Er bietet besonders gestaltete Toiletten mit für Nichtabgeordnete zu komplizierten Wasserhähnen, dicke Ledersofas im Foyer und Konferenzräume in Vollausstattung. Von der Cafeteria aus genießt man einen wunderbaren Blick über die Spree. Nicht nur, dass man direkt am Wasser speisen kann, nein, Schiffe fahren an den Besuchern vorbei und vermitteln ihnen fast das Gefühl, selbst mitzuschwimmen.

Das Kanzleramt und das gegenüber liegende Marie-Elisabeth-Lüders-Haus komplettieren das gesamte Erscheinungsbild. Drei in luftiger Höhe geschlagene Brücken verbinden die futuristischen Türme in schwindelerregender Höhe miteinander. Im Foyer des Paul-Löbe-Hauses sollten die Arbeitsgruppen des Europakonvents tagen. Die Pausen nutzten die Teilnehmer, um ihre trocken-geredeten Kehlen am Wasserspender im Untergeschoss zu benetzen.

Doch nicht nur die Kulisse des Abgeordnetenhauses, sondern auch die Kreativität der Mitglieder hat diesen ersten Tag besonders bereichert.

Bizan Balzer

Letzte Aktualisierung: 24.05.2005
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