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Abschlussbericht

Arbeitsgruppe "Hausgemeinschaft: Zusammen leben in Europa"

Die Gruppe "Hausgemeinschaft" beschäftigte sich mit drei zentralen Fragen. Was heißt Europa für die Einzelnen? Wie ist das Zusammenleben in Europa jetzt gestaltet? Wie könnte die Gemeinschaft in Europa konkret aussehen?


Ideenphase

In gemeinsamen Brainstorming- und Gruppenaktivitäten wurden zunächst die Aspekte des "europäisch sein" ergründet. Wo verlaufen die Grenzen Europas? Wie sind die Europäer miteinander kulturell verbunden? Worin unterscheiden sie sich? Dabei wurde zunächst die kulturelle Vielfalt innerhalb des relativ kleinen europäischen Kontinents deutlich. Man kann Europäer, Deutscher und Berliner gleichzeitig sein. Im Folgenden wurden den Jugendlichen besonders wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens erarbeitet, die für die anschließende Fragerunde mit Experten den Rahmen bildeten. Hierbei ergab sich eine heftige Debatte über die Zuordnung verschiedener Aspekte zu Themenbereichen. Besonders wichtig war es den Teilnehmern die Bereiche Wirtschaft und Umwelt koordiniert zu diskutieren. Nur ein nachhaltiges Wirtschaftskonzept werde für die Zukunft tragfähig sein, so das Credo. Weitere Diskussionsbereiche waren die Bereiche Kultur und Werte, Soziales und Bildung.


Die Expertenanhörung


Lale Akgün, MdB (SPD) und Dr. Martin Schröter (Mitarbeiter der FDP-Fraktion) stellen sich den Fragen der Teilnehmer

Zu den Bereichen Kultur und Werte, Umwelt und Wirtschaft, Soziales und Bildung wurden der Bundestagsabgeordneten Lale Akgün (SPD) und Martin Schröter (FDP) von den Konventteilnehmern befragt. Beide Politiker würdigten zunächst das Engagement der jungen Teilnehmer:"Europa braucht eine aktive Jugend - toll dass ihr gekommen seid" Während der Diskussion antworteten die Politiker auch auf die Frage, was für sie Europa bedeutete. "Europa sollte eine Begegnung und Kommunikation auf Augenhöhe sein. Wir sind eine Wohngemeinschaft, in der es klare Rechte und Pflichten gibt" Zu hohe Erwartungen an gemeinsame Regelung im Sozialwesen relativierten die Politiker. Grundsätzlich sei die EU zwar eine Solidargemeinschaft, dies bedeute aber nicht, dass sich ein europäisches Sozialsystem bereits formiert. Der Bereich Umwelt war ein besonderes Anliegen der jungen Konventsteilnehmer. Die Bundestagsabgeordnete stimmte zu: "In Zukunft wird die Balance von Ökologie und Ökonomie immer wichtiger werden, euer umweltpolitisches Engagement ist berechtigt".

Der zweite Tag

Am zweiten Tag wurden die Diskussionsbereiche Kultur und Werte, Umwelt und Wirtschaft, Soziales und Bildung konkreter diskutiert. Als die Teilnehmer in Wortgefechten Begriffe erklärten, verloren sie sich immer wieder in Details. Heißt es Responsibilität oder Verantwortlichkeit? Die Teamleiter hielten sich zwar im Hintergrund, sprangen aber immer wieder rettend ein, wenn die Erörterung in die falsche Richtung ging: Es galt schließlich ein Abschlusspapier im Auge zu behalten. Während des Meinungsaustausches kristallisierten sich brennende Umweltschützer heraus, 10-Finger-Schnelltipper waren gefragt. Am späten Vormittag erstrahlte dann der erste Entwurf auf dem Beamer im Sitzungssaal des Paul-Löbe Hauses. Nach dem wohl verdienten Mittagessen wurde der Formulierung der letzte Schliff gegeben. Um 15.45 stand das Papier. Das Kopfzerbrechen hatte sich gelohnt.

Eva Schubert

Portaits einiger Teilnehmer der Gruppe

Letzte Aktualisierung: 24.05.2005
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